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Bis zum 18. Jahrhundert war das Wissen um die Vitalpunkte untrennbar mit den Kampfkünsten im allgemeinen und dem traditionellen Karate verbunden.
Es bildete die Grundlage dafür, einen Kampf möglichst Ippon zu entscheiden.
In der ältesten schriftlichen Quelle der traditionellen chinesischen Medizin „Der gelbe Kaiser” um 2600 Jahre v. Chr. fanden die Vitalpunkte ihre erste Erwähnung. Bei der Erforschung der Vitalpunkte stellte sich heraus, dass diese je nach Stimulation eine heilsame oder auch eine schädigende Wirkung auf den menschlichen Körper haben. Die Chinesen sprachen hier über „Dian-Xue” - Dian = berühren und Xue = Punkt. Die heilende Berührung findet heute noch in der Akupunktur und im Shiatsu statt, die schädigende Wirkung nennen wir heute Kyusho-Jitsu.
Als Itosu Sensei sein Karate-Konzept entwickelte, entfernte er dieses Wissen aus den Kata, damit man sie an Schulen zur Gesundheitsförderung einsetzen konnte. In den Werken „Karate-Do Kyohan” von Funakoshi Sensei und „Dynamic Karate” von Nakayama Sensei existiert jeweils noch ein geringer Verweis darauf, dass es verletzliche Körperpunkte gibt.
Das Kyusho-Jitsu macht dieses Wissen wieder zugänglich.